Sonntag, 26. August 2007

Den Store Festen

Es gibt Tage an denen man nur im Bett bleiben möchte. Man kann seinen Gedanken freien Lauf lassen und den Alltag vergessen. Wie im Auge eines Orkans, wo urplötzlich eine gespenstige Stille die Sinne umhüllt. Man fühlt sich frei, beinahe schwerelos und möchte den Moment in die Ewigkeit ausdehnen. Alles um einen herum ist vergessen, nur das hier und jetzt zählt - doch wann ist eine solche Freiheit schon möglich?
Heute ist einer dieser Tage an denen ich lieber im Bett geblieben wäre. Obwohl ich letzte Nacht wenig getrunken habe, verhältnismäßig früh im Bett war und ganze sieben Stunden geschlafen habe - irgendwie will mein Kopf heute nicht. Vielleicht liegt's an der Enttäuschung vom "Store Festen": Als größte Feier des Semesters angekündigt, war sie dann doch nicht so groß. Auf der Haupttanzfläche hat kein DJ aufgelegt, die Musik war grausig und es wurde einfach nicht besser. Zwar war das Vorspiel sehr witzig, doch der Hauptakt war ein Reinfall.
Der einzige Lichtblick am heutigen Tag war mein Mitbewohner Hua. Seine koreanischen Freundinnen bringen ihm jetzt ihre Landessprache bei. Er ist Chinese, versteht also kein Koreanisch. Schon faszinierend Lehrbücher mit asiatischen Zeichen zu sehen und festzustellen, dass man nicht der Einzige ist der kein Wort versteht. Zum Abschluss des "Koreanisch-Unterrichts" hat Hua schließlich chinesisch gekocht. Det var so godt!
Vor dem schlafen gehen schauen wir bei dem iranischen Mitbewohner noch "Die Hard 4". So nimmt dieser verkorkste Tag ein versöhnliches Ende.

1 Kommentar:

Unknown hat gesagt…

Endlich mal etwas persönlicher! :D